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Mädchen jahrelang eingesperrt: Fünf Jahre Haft für Mutter in Siegen
Im Fall eines jahrelang eingesperrten Mädchens ist dessen Mutter vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Siegen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Angeklagte wurde unter anderem wegen Freiheitsberaubung zu fünf Jahren Haft verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Das heute elf Jahre alte Mädchen soll rund sieben Jahre lang in Attendorn eingesperrt worden sein. Sie wurde im September 2022 aus dem Haus der Großeltern befreit.
Fast fünf Jahre Haft nach Schlägerei mit tödlichem Ausgang in Trier
Knapp sieben Monate nach einer Schlägerei mit tödlichem Ausgang in Trier ist ein Mann zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Das Landgericht in der rheinland-pfälzischen Stadt sprach den 34-Jährigen am Montag der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie ein Sprecher mitteilte. Außerdem ordnete das Gericht eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an.
Hantavirus: 149 Menschen sitzen auf Kreuzfahrtschiff vor Kapverden fest
Nach einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem vor den Kapverden liegenden Kreuzfahrtschiff weigern sich die kapverdischen Behörden, die Passagiere an Land zu lassen. "Zum Schutz der kapverdischen Bevölkerung" dürften die Passagiere der "MV Hondius" nicht von Bord gehen, sagte die Leiterin der nationalen Gesundheitsbehörden, Maria da Luz Lima, in einem Radiointerview. Das Kreuzfahrtunternehmen Oceanwide Expeditions erklärte daraufhin am Montag, die 149 Passagiere und Besatzungsmitglieder sollten möglicherweise auf den Kanaren von Bord gehen können.
Gaza-Hilfsflotte: Italienische Justiz ermittelt wegen Freiheitsberaubung
Wegen der Festnahme von Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte durch Israel hat die Staatsanwaltschaft Rom laut italienischen Medien Ermittlungen wegen Freiheitsberaubung aufgenommen. Den Berichten vom Montag zufolge wurden bei der italienischen Justiz drei Anzeigen eingereicht, nachdem israelische Streitkräfte am vergangenen Donnerstag die Flotte im Mittelmeer festgesetzt und zwei Aktivisten zur Befragung nach Israel gebracht hatten. Die beiden Männer hatten sich zum Zeitpunkt der Festnahme auf einem Schiff unter italienischer Flagge befunden.
Auf der Suche nach Hund: Frau durch Selbstschussanlage in Gommern schwer verletzt
Auf der Suche nach ihrem Hund ist eine Frau in Sachsen-Anhalt durch eine Selbstschussanlage auf einem fremden Grundstück schwer verletzt worden. Die 54-Jährige kam in ein Krankenhaus und befand sich am Montag außer Lebensgefahr, wie das Polizeirevier Jerichower Land in Burg mitteilte.
Aufrufe zu Anschlägen auf Politiker: Prozess gegen Reichsbürger in Düsseldorf
Wegen der Veröffentlichung von Todeslisten mit Namen von Politikern hat vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf der Prozess gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger begonnen. Zum Verhandlungsbeginn wurde am Montag die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im sogenannten Darknet zu Anschlägen auf Menschen des öffentlichen Lebens, Politiker und Amtsträger aufgerufen zu haben.
Unfall bei Zurücksetzen aus Einfahrt: Familienvater überfährt Tochter in Bayern
Ein Familienvater hat im oberbayerischen Schechen seine Tochter versehentlich mit einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Das Kind im Vorschulalter sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei in Rosenheim am Montag mit. Dort habe aber nur noch dessen Tod festgestellt werden können.
Ermittler suchen erneut nach geraubtem Kelten-Goldschatz aus bayerischem Manching
Im Fall des im Jahr 2022 gestohlenen 2000 Jahre alten keltischen Goldschatzes aus einem Museum im bayerischen Manching haben Kunstfahnder des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) begonnen, das Haus und ein Nebengebäude des Hauptverdächtigen in einem Dorf bei Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern erneut zu durchsuchen. Wie die Ermittler am Montag mitteilten, sollen mit Hilfe von Röntgen- und Radartechnik alle Wände, Zimmer und Möbel durchsucht und vermessen werden, um eventuelle Verstecke zu finden.
Verdächtiger Stromverbrauch führt Polizei zu Cannabisplantage mit 1400 Pflanzen
Verdächtig hoher Stromverbrauch hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Solingen zu einer illegalen Cannabisplantage in einer Gewerbehalle geführt. Sie fanden dort rund 1400 Pflanzen und die zur Aufzucht benötigte technische Ausrüstung, wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Wuppertal am Montag mitteilten. Verdächtige wurden zunächst nicht gefasst.
72-Jähriger stirbt bei Absturz von Segelflugzeug in Niedersachsen
Ein 72-Jähriger ist beim Absturz eines Segelflugzeugs in einem Wald bei Salzhemmendorf in Niedersachsen ums Leben gekommen. Rettungskräfte versuchten noch vergeblich, den Piloten zu reanimieren, wie die Polizei in Hameln am Montag mitteilte. Das Flugzeug war am Samstag aus noch unklaren Gründen abgestürzt.
Kommission: Angriff am Bondi Beach in Sydney war Folge von zunehmendem Antisemitismus
Der antisemitische Schusswaffenangriff am australischen Bondi Beach im Dezember war nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission der Regierung die Folge eines zunehmenden Judenhasses. Dieser wiederum stehe in einem "deutlichen Zusammenhang zu Ereignissen im Nahen Osten" wie dem Gaza-Krieg, sagte die Vorsitzende des Gremiums, Virginia Bell, am Montag in Eingangsbemerkungen zu einer öffentlichen Anhörung. Vertreter der jüdischen Gemeinde in Sydney sahen demnach nach verschiedenen antisemitischen Angriffen eine "Katastrophe" kommen.
Verdacht auf illegalen Transport: 14 geschwächte Dackelwelpen in Auto entdeckt
14 geschwächte Dackelwelpen und zwei hochträchtige Muttertiere haben Zollbeamte bei der Kontrolle eines Autos in Niedersachsen entdeckt. 13 Welpen befanden sich in einer Taubentransportbox unter Gepäckstücken im Innenraum, wie der Zoll am Montag in Braunschweig mitteilte. Gefunden wurden die Tiere in einem Auto mit rumänischem Kennzeichen, das die Beamten von der Autobahn 2 bei Peine holten. Der Zoll ging von einem illegalen Transport aus.
16-Jähriger stirbt bei Unfall mit E-Scooter in Wolfsburg
Ein 16-Jähriger ist in Wolfsburg bei einem Unfall mit einem E-Scooter ums Leben gekommen. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Sonntag mitteilte, fuhr der Jugendliche den Roller. Der Unfallhergang war demnach aber unklar. Der leblose 16-Jährige wurde am Sonntag von einer Zeugin in einem Gebüsch an einer Straße entdeckt, der stark beschädigte Elektroscooter lag nach Angaben der Beamten "in einiger Entfernung".
Zwei Tote bei Verkehrsunfall mit Quad in Rheinland-Pfalz
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Quad sind in Rheinland-Pfalz zwei Männer ums Leben gekommen. Ein Jogger entdeckte die äußerlich schwerst verletzten Männer auf einem Feldweg nahe Laubach im Rhein-Hunsrück-Kreis, wie die Polizei in Koblenz am späten Sonntag mitteilte. Alarmierte Rettungskräfte konnten am Sonntagnachmittag nur noch den Tod der beiden feststellen. Angaben zur Identität der Opfer machte die Polizei zunächst nicht.
Tödlicher Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf Atlantik-Kreuzfahrt
Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantischen Ozean ist es zu einem tödlichen Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen gekommen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Sonntag starben mindestens drei Menschen, ein weiterer befinde sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Südafrika. Insgesamt seien nach derzeitigem Kenntnisstand sechs Menschen erkrankt. Einer der drei Verstorbenen wurde laut WHO positiv auf das Hantavirus getestet, bei fünf anderen handele es sich um Verdachtsfälle.
Rattengift in Hipp-Babykost: Vernehmung von 39-jährigem Tatverdächtigem
Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung mit Rattengift in Babynahrung des deutschen Herstellers Hipp ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Der am Samstag im Bundesland Salzburg gefasste 39-Jährige wurde am Sonntag weiter vernommen, wie eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Burgenland der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die Staatsanwaltschaft habe bereits Untersuchungshaft beantragt. Nähere Angaben zur Identität des Mannes machte die Polizeisprecherin nicht.
Kopf steckt in Toilettensitz fest - Feuerwehr befreit Dreijährige
Die Freiwillige Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Rheurdt hat einem dreijährigen Mädchen in einer misslichen Lage helfen können. Das Kind hatte sich am Samstag einen Toilettensitz aus Kunststoff über den Kopf gestülpt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Unglücklicherweise ließ sich der Sitz - auch mit Unterstützung der Angehörigen - nicht mehr entfernen, so dass die Feuerwehr verständigt wurde.
Verhängnisvolle Fahrt in Gelsenkirchen: Zwei Unfälle in zehn Minuten
Zwei Verkehrsunfälle innerhalb von zehn Minuten - dies ist die Bilanz eines 44-jährigen Autofahrers in Gelsenkirchen. Der Mann fuhr nach Polizeiangaben am Samstagnachmittag zunächst einen 58-Jährigen an, der die Straße überqueren wollte. Der Fußgänger wurde leicht verletzt und nahm das Angebot des Fahrers an, ihn auf dem Beifahrersitz zum nächsten Krankenhaus zu fahren.
Rattengift in Hipp-Babykost: APA meldet Festnahme eines Verdächtigen
Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung des Babynahrungsherstellers Hipp mit Rattengift in Babynahrung ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Samstag unter Berufung auf die Landespolizeidirektion Burgenland berichtete, wurde ein 39-Jähriger gefasst. Nähere Angaben machte die Polizei demnach aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht.
Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung
Die Kundgebungen in Berlin zum 1. Mai sind nach Angaben der Polizei in diesem Jahr "überwiegend friedlich abgelaufen". Es habe allerdings "einige Festnahmen gegeben", sagte ein Sprecher am Samstagmorgen. Die Veranstalter der in der Vergangenheit häufig konfliktträchtigen sogenannten Revolutionären 1. Mai-Demonstration sprachen von einer "guten Stimmung".
Mann in Bad Ems mit Messer verletzt: Jugendliche Tatverdächtige stellt sich
Nach der Verletzung eines 41-jährigen Mannes durch einen Messerstich im rheinland-pfälzischen Bad Ems hat sich eine jugendliche Tatverdächtige selbstständig der Polizei gestellt. Wie das Polizeipräsidium Koblenz am Freitagabend mitteilte, war der Mann bei dem Vorfall am Nachmittag schwer verletzt worden, eine Gefahr für weitere Menschen habe nicht bestanden.
Unglücksfall in Höhle auf der Schwäbischen Alb - Mann stirbt
In einer Höhle auf der Schwäbischen Alb ist ein Mann in Not geraten und gestorben. Der Tourengänger erlitt am Freitag während einer geführten Gruppentour tief in der Falkensteiner Höhle einen medizinischen Notfall, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Reutlingen sagte. Er verstarb rund 1300 Meter tief in der Höhle.
Motorflugzeug und Segelflieger nahe Baden-Baden abgestürzt - ein Toter
Bei einem Unfall mit einem Motorflugzeug und einem Segelflieger nahe Baden-Baden ist ein Mensch ums Leben gekommen. Beide Leichtflugzeuge stürzten am Freitagmittag auf eine Wiese bei einer Kläranlage ab, wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte. Der genaue Unfallhergang war zunächst noch unklar.
Hunderte Festnahmen bei Demonstrationen am 1. Mai in Istanbul
Bei Protesten anlässlich des 1. Mai in Istanbul sind Aktivisten zufolge hunderte Menschen festgenommen worden. Bis zum frühen Nachmittag seien 370 Menschen festgenommen worden, teilte der Anwaltsverein CHD im Onlinedienst X am Freitag mit. Die Polizei sprühte aus Einsatzfahrzeugen heraus Tränengas auf die Demonstranten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP mitteilten.
Großbritannien hebt Terrorwarnstufe nach Angriff auf britische Juden auf "hoch" an
Nach dem Messerangriff auf zwei Juden in London gilt in Großbritannien nun eine verschärfte Terrorwarnung. Die Terrorwarnstufe sei auf das zweithöchste Niveau von "erheblich" auf "hoch" angehoben worden, teilte das Innenministerium in London am Donnerstag mit. Nach dem als "terroristisch" eingestuften Messerangriff auf zwei Juden im Viertel Golders Green der britischen Hauptstadt hatte Premierminister Keir Starmer eine "schnelle Reaktion" der Justiz gefordert. Der mutmaßliche Täter wurde des versuchten Mordes beschuldigt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Zentralrat: Solidarität mit Jüdinnen und Juden in Deutschland schwindet
Der Zentralrat der Juden hat eine schwindende Solidarität mit Jüdinnen und Juden in Deutschland beklagt. Auch wird jüdisches Leben aufgrund von Bedrohungen aus der Öffentlichkeit verdrängt, wie aus dem am Freitag vom Zentralrat in Berlin veröffentlichten Lagebild der jüdischen Gemeinden hervorgeht. Diese Entwicklungen seien "alarmierend".
Unfall in Lederfabrik in Hessen: Zahl der Toten steigt auf fünf
Zwei Wochen nach einem schweren Arbeitsunfall in einer Lederfabrik im hessischen Runkel ist ein weiterer Arbeiter gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten auf insgesamt fünf, wie die Polizei in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Limburg am Freitag mitteilten. Der bei dem Arbeitsunfall am 16. April schwerverletzte 60-Jährige erlag am Donnerstag in einem Krankenhaus den Folgen des Unglücks.
Myanmars Präsident wandelt Strafe inhaftierter Suu Kyi in Hausarrest um
Fünf Jahre nach ihrer Festnahme ist die in Myanmar inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin und ehemalige de-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi vom Gefängnis in den Hausarrest verlegt worden. Der Präsident von Myanmar, Min Aung Hlaing, erklärte am Donnerstag, die Haftstrafe sei "in einen Hausarrest umgewandelt worden". Aung Hlaing hatte vor fünf Jahren den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Suu Kyi angeordnet. Die UNO begrüßte die Umwandlung der Strafe.
Myanmars Präsident ordnet Hausarrest für inhaftierte Suu Kyi an
Der Präsident von Myanmar, Min Aung Hlaing, hat Hausarrest für die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi angeordnet. Die verbleibende Haftstrafe sei "in Hausarrest umgewandelt" worden, erklärte der ehemalige Junta-Chef, der 2021 den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Suu Kyi angeordnet hatte, am Donnerstag.
Lange Haftstrafe für Islamlehrer in Baden-Württemberg wegen Missbrauchs von Jungen
Weil er sieben Jungen sexuell missbrauchte, soll ein Islamlehrer aus Baden-Württemberg lange ins Gefängnis. Das Landgericht Ellwangen verurteilte ihn am Donnerstag nach Angaben eines Sprechers zu achteinhalb Jahren Haft. Es sprach ihn wegen 18 Taten schuldig.
33-Jähriger nimmt Elfjährige mit in Wohnung: Festnahme in Bayern
Weil er eine Elfjährige aus Sachsen-Anhalt mit in eine Coburger Wohnung nahm, ist ein 33-Jähriger in Bayern festgenommen worden. Der Mann soll das Mädchen über soziale Medien kontaktiert und überredet haben, mit ihm mitzufahren, wie das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg am Donnerstag gemeinsam mitteilten.
Ermittler: US-Sänger D4vd zerstückelte Jugendliche mit Kettensägen
Der wegen Mordes an einer Jugendlichen angeklagte US-Sänger D4vd hat sein Opfer nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit Kettensägen zerstückelt, die er zuvor im Online-Versand bestellt hatte. Der R&B-Musiker habe die minderjährige Celeste Rivas Hernandez getötet, weil sie ihm drohte, die lang andauernde illegale sexuelle Beziehung der beiden zu enthüllen, hieß es in am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Unterlagen der Anklagebehörde.