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Letzte Nachrichten
Todesfall nach Malariainfektion nahe Frankfurter Flughafen
Nach zwei Infektionen mit Malaria nahe dem Flughafen von Frankfurt am Main ist ein Mensch an den Folgen gestorben. Der betroffene Mensch wohnte in unmittelbarer Nähe zum Flughafen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der im Juli bekannt gewordenen Flughafenmalaria stieg damit auf drei.
Studie: Impfquoten bei Kindern gehen in Europa seit Corona-Krise zurück
Nachdem die Impfquoten bei Kindern in Europa seit den 1980er Jahren deutlich gestiegen waren, sind sie seit der Corona-Krise einer neuen Studie zufolge in vielen Ländern wieder im Rückgang. Dadurch bestehe das Risiko, dass Infektionskrankheiten wieder aufleben, warnten die Forscher in der am Donnerstag in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie.
RKI: Zahl von Hitzetoten etwas niedriger als bislang angenommen
Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer ist offenbar etwas niedriger als bislang angenommen. Bis zum 6. September 2026 berechnete das Robert-Koch-Institut (RKI) rückwirkend 16.000 hitzebedingte Todesfälle, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten wöchentlichen RKI-Bericht hervorgeht. Damit korrigierte das RKI die Zahl um 300 Fälle nach unten.
Herztod: Mehr als 200.000 Menschen starben 2024 an Herzkrankheiten
Fast 205.000 Menschen sind im Jahr 2024 an den Folgen von Herzinfarkten oder anderen Herzleiden gestorben. Damit sank die Zahl der Todesfälle durch Herzkrankheiten erneut, wie aus dem am Mittwoch in Berlin vorgelegten Deutschen Herzbericht hervorgeht. Im Jahr 2023 wurden mehr als 211.000 herzbedingte Sterbefälle registriert.
Insolvenzverwalter gewinnt in Streit um vorläufigen Rechtsschutz vor Verfassungsgericht
Sächsische Verwaltungsgerichte haben dem Insolvenzverwalter eines Pflegediensts in einem Verfahren um eine vorläufige Fortsetzung von Verträgen mit Krankenkassen nicht den erforderlichen Rechtsschutz gewährt. Das entschied das Bundesverfassungsgericht nach Angaben vom Mittwoch und verwies den Fall zur erneuten Entscheidung an das sächsische Landessozialgericht zurück. Es ging um die Frage, ob die Gerichte einen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz mit dem Verweis auf ein noch laufendes außergerichtliches Schiedsverfahren ablehnen durften. (Az. 1 BvR 2696/25)
WHO: Ebola breitet sich in kongolesischer Unruhe-Provinz Nord-Kivu "exponentiell" aus
Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Unruhe-Provinz Nord-Kivu "exponentiell" aus. Die kongolesische Regierung hatte am Wochenende erklärt, der Höhepunkt der Epidemie sei Mitte August erreicht worden, landesweit nehme die Fallzahl offenbar ab - dem hielt die WHO am Dienstag entgegen, die Entwicklung auf nationaler Ebene spiegele "nicht die Tendenzen auf Ebene der Provinzen oder der lokalen Ebene wider".
وفاة شخصين وإصابة 114 باختناق في حادث أمونيا بمصنع أسمدة في البصرة
سيطرت السلطات العراقية على تسرب أمونيا في مصنع أسمدة بالبصرة خلف شخصين متوفيين و114 حالة اختناق، فيما يجري التحقيق في أسباب الانفجار الذي سبق التسرب.
أبو عفش: إمدادات وقود الصحة العالمية لمرافق أهلية بغزة تتوقف في 19 سبتمبر
قال رئيس جمعية الإغاثة الطبية في غزة محمد أبو عفش إن منظمة الصحة العالمية أبلغت مرافق أهلية بوقف إمدادات الوقود اعتباراً من 19 سبتمبر، محذراً من تعطل خدمات نحو سبعة مراكز.
نقابة باصات غزة تعتزم تعليق نقل العاملين الطبيين تدريجياً
حذرت نقابة أصحاب شركات الباصات العامة في غزة من تعليق نقل الكوادر الطبية تدريجياً بسبب نقص قطع الغيار والإطارات والزيوت، وقالت إنها ستعلن المواعيد خلال الأيام المقبلة.
مؤسسات الأسرى تطلب رعاية طبية وتحسين ظروف ثلاثة معتقلين في عوفر
عرضت مؤسسات الأسرى إفادات عن أوضاع ماهر النعسان ورفيق قبج وعلي برغوثي في سجن عوفر، تشمل أمراضاً ونقص مستلزمات النظافة وادعاءات اعتداءات، ودعت إلى تدخل عاجل.
دراسة على مستفيدي ميديكيد ترصد فجوة في العمر المتوقع للمصابين بالتوحد
قدرت دراسة أميركية متوسط العمر المتوقع للمصابين بالتوحد المسجلين في ميديكيد بـ64.9 عاماً، مع ارتفاع خطر الوفاة مقارنة ببقية مستفيدي البرنامج وحدود لتعميم النتائج.
KI und neue Standards: Wege zur Senkung der Sepsissterblichkeit in Deutschland
Die Sepsis ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland, wird jedoch oft zu spät erkannt. Fachgesellschaften fordern den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Früherkennung sowie verbindliche Qualitätsstandards und verbesserte Nachsorge, um die hohe Sterblichkeit im internationalen Vergleich zu senken.
RKI: Zahl der Hitzetoten beträgt weiter 16.300
Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer liegt weiterhin bei 16.300. Das geht aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Ausgewertet wurden die Daten bis zum 30. August. Im Vergleich zum Bericht der Vorwoche kamen demnach keine weiteren Todesfälle dazu.
RKI: Antibiotikaverbrauch in deutschen Krankenhäusern unverändert
Der Antibiotikaverbrauch in deutschen Krankenhäusern ist 2025 weitgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr geblieben. Damit zeige der Verbrauch aktuell keine Bewegung in Richtung des nationalen Ziels, den Antibiotikaeinsatz bis zum Jahr 2030 um neun Prozent gegenüber 2019 zu senken, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch in Berlin mit.
Regelmäßiger Alkoholkonsum junger Erwachsener erreicht historischen Tiefstand
Junge Menschen in Deutschland trinken nach neuen Daten des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit deutlich seltener regelmäßig Alkohol als früher. Rauschtrinken bleibt insbesondere unter jungen Männern verbreitet.
Barmer-Analyse: Ohne bessere Patientensteuerung deutlich mehr Notfallbehandlungen
Ohne eine bessere Patientensteuerung könnte die Zahl ambulanter Notfallbehandlungen in Krankenhäusern laut einer Krankenkassenstudie bis zum Jahr 2040 von zuletzt 13 Millionen auf 15,7 Millionen steigen. Das wäre ein Zuwachs um rund 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024, wie aus einer Analyse des Barmer-Instituts für Gesundheitssystemforschung hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag.
Patientenschützer fordern Zusammenlegung von privaten und gesetzlichen Pflegekassen
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat angesichts der Finanzprobleme der Pflegekassen die Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung gefordert. "Es braucht jetzt mutige Entscheidungen in der schwarz-roten Koalition. Die Zusammenlegung der privaten und gesetzlichen Pflegeversicherung ist überfällig", sagte Vorstand Eugen Brysch der "Rheinischen Post" vom Mittwoch.
Krankenkasse: Deutlicher Anstieg bei Hautkrebspatienten
Die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Menschen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Von 2014 bis 2024 erhöhte sich die Zahl der Behandlungen wegen der Diagnose schwarzer Hautkrebs um 28 Prozent, wie aus einer am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Analyse der Krankenkasse KKH hervorgeht. Die Zahl der Betroffenen mit dem weniger gefährlichen weißen Hautkrebs stieg sogar um 45 Prozent an.
"Alarmstufe Rot": Pflegekassen droht ab Oktober das Geld auszugehen
"Alarmstufe Rot": Schon im Oktober könnten der Pflegeversicherung die Mittel ausgehen, um alle Leistungen voll zu erstatten. Mit drastischen Worten versuchte der Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (GKV) am Montag, die Politik wachzurütteln und wirksame Reformen zu fordern. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will noch im September seinen Entwurf dazu ins Kabinett einbringen. Angesichts des Ausmaßes der Probleme könnte es schmerzhaft für alle Beteiligten werden.
DAK-Umfrage zu Longevity: Innerer Schweinehund bremst oft Aktivitäten
Die meisten Deutschen wollen etwas für ihre persönliche Gesundheitsvorsorge tun und sich mehr bewegen, viele scheitern aber am Zeitmangel oder am inneren Schweinehund. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Umfrage der DAK-Gesundheit zum Thema Longevity.
"Alarmstufe Rot": Krankenversicherungen sehen Finanzen der Pflege am Limit
Der Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen (GKV) hat vor massiv wachsenden Defiziten in der Pflege gewarnt und von der Bundesregierung rasche Reformen gefordert. "Es herrscht Alarmstufe Rot", sagte der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, am Montag in Berlin. Nach einem Defizit von 4,4 Milliarden Euro in diesem Jahr werde sich der bisher nicht gedeckte Finanzbedarf 2027 voraussichtlich bereits auf zehn Milliarden Euro erhöhen.
Nicht jedes ultraprozessierte Lebensmittel ist automatisch ungesund
Die NOVA-Klassifikation stellt stark verarbeitete Lebensmittel unter Generalverdacht, unterscheidet aber gesunde und ungesunde Produkte nur unzureichend.
Balgrist bündelt Orthopädie und rekonstruktive Chirurgie in neuer Unit
Die Universitätsklinik Balgrist behandelt komplexe Verletzungen und Defekte an Armen und Beinen seit Juni in einer eigenen Orthoplastics Unit.
EchoRapp erhält CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt der Klasse IIa
Die Echokardiografie-Software EchoRapp von MediRapp ist als Medizinprodukt der Klasse IIa CE-gekennzeichnet. Sie verarbeitet mehr als 350 Messwerte und erstellt leitlinienbasierte Befunde.
Importierter Hund stirbt trotz scheinbarer Impfnachweise an Tollwut
Ein aus Russland eingeführter Hund ist in Deutschland an Tollwut gestorben. Ein Speziallabor stellte später fest, dass Aufkleber für die angebliche Impfung gefälscht waren.
Schlechte Gesundheitsversorgung kann Vertrauen und Wahlverhalten verändern
Studien aus mehreren europäischen Ländern zeigen Zusammenhänge zwischen dem Verlust lokaler Gesundheitsangebote, sinkendem Vertrauen und wachsenden Stimmenanteilen rechtspopulistischer Parteien.
RKI erfasst 17 Vibrionen-Fälle und zwei Todesfälle in Deutschland
Warme Gewässer begünstigen die Vermehrung von Vibrionen. Das Robert Koch-Institut hat in diesem Jahr bislang 17 passende Infektionsfälle erfasst; zwei ältere Menschen starben.
Attest ab erstem Krankheitstag: Bas fordert Union zu Gesprächen über Verzicht auf
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat die Union zu Gesprächen über einen Verzicht auf die umstrittene Neuregelung zur Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag aufgefordert. "Ich bin koalitionstreu, aber wir sollten uns schon nochmal fragen, ob das sinnvoll ist", sagte die SPD-Chefin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagausgaben). Sie verwies auf die geplante Ausnahme für tarifgebundene Unternehmen. "Wenn ich eine Pflicht einführe und anschließend 95 Ausnahmen reinschreibe, stellt sich die Frage, ob man das überhaupt noch braucht."
40 Jahre nach Tschernobyl: Selbst gesammelte Pilze bei maßvollem Verzehr unbedenklich
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 ist es in Deutschland inzwischen wieder unbedenklich, selbst gesammelte Pilze in üblichen Mengen zu essen. Einige Pilze seien vor allem in Süddeutschland allerdings weiterhin mit radioaktivem Cäsium belastet, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter am Freitag mit. Bei maßvollem Verzehr sei die zusätzliche Strahlendosis jedoch gering.
Sepsis: Warum eine Blutvergiftung so gefährlich ist und wie man sie erkennt
Die Sepsis, umgangssprachlich Blutvergiftung genannt, ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen. Experten warnen vor der schnellen Entwicklung der Erkrankung und betonen die entscheidende Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose. Ein Experte listet die kritischen Warnsignale auf, die sofortiges Handeln erfordern.
Medikamente bei Hitze: Welche Arzneimittel das Risiko für Dehydrierung und Kreislaufprobleme erhöhen
Hohe Temperaturen belasten den Körper stark, doch einige häufig verschriebene Medikamente können diese natürliche Regulation stören. Laut dem Centers for Disease Control and Prevention (CDC) erhöhen Arzneimittel wie Antidepressiva, Blutdrucksenker und Entwässerungstabletten das Risiko für Dehydrierung, Kreislaufprobleme und im schlimmsten Fall Organschäden. Besonders gefährdet sind Senioren und Menschen mit Polypharmazie.
UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo
UN-Generalsekretär António Guterres hat die internationale Gemeinschaft zu weiteren Finanzhilfen zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo aufgerufen. Ein insgesamt 2,1 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Dollar) umfassender Hilfsplan sei nur knapp zur Hälfte finanziert, erklärte Guterres am Donnerstag.