Dobrindt verteidigt Gespräche mit Taliban über Abschiebungen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat Gespräche mit den radikalislamischen Taliban über Abschiebungen nach Afghanistan verteidigt. "Wir schieben Straftäter und schwere Straftäter nach Afghanistan ab", sagte Dobrindt am Donnerstag in den Haushaltsberatungen im Bundestag. "Das ist im Sicherheitsinteresse der Menschen in unserem Land." Er werde deshalb dafür sorgen, dass "regelmäßig" weiter Straftäter nach Afghanistan zurückgebracht würden.
WeiterlesenStreiks und Proteste gegen Sparpläne der französischen Regierung beginnen
Aus Protest gegen Sparpläne der französischen Regierung sind am Donnerstag tausende Beschäftigte in Frankreich in Streik getreten. An vielen Schulen fielen Unterrichtsstunden aus, allein in Paris blieben 90 Grundschulen geschlossen. An mehreren Gymnasien demonstrieren auch Schülerinnen und Schüler. Etwa die Hälfte aller Regionalzüge fiel aus. In Paris sollten die meisten U-Bahnlinien nur während des Berufsverkehrs fahren.
Weiterlesen15 Verdächtige in Litauen wegen von Russland beauftragten Paketbränden in Europa angeklagt
Litauen hat nach mehreren Paketbränden in Europa im vergangenen Jahr 15 mutmaßlich von Russland beauftragte Verdächtige wegen "terroristischer Straftaten" angeklagt. Die Staatsanwaltschaft in Vilnius erklärte am Mittwoch, die Verdächtigen hätten die Versandunternehmen DHL und DPD genutzt, um vier Pakete mit in Kosmetikbehältern verstecktem Sprengstoff aus der litauischen Hauptstadt in verschiedene europäische Länder zu verschicken, darunter Deutschland, Polen und Großbritannien.
Weiterlesen100 Siege und Altersrekord: Neuer in elitärem Kreis
Über seine neueste Bestmarke wollte sich Manuel Neuer nicht wirklich freuen. Ob es denn ein "schöner" Rekord sei, jetzt der älteste Spieler des FC Bayern mit einem Einsatz in der Champions League zu sein, wurde der langjährige Nationaltorhüter nach dem 3:1 (2:1) gegen den FC Chelsea gefragt. "Das weiß ich jetzt nicht", antwortete Neuer mit einem Schmunzeln: "Ich hoffe, ich sehe nicht so alt aus."
WeiterlesenNeugebauer: WM-Zehnkampf wird eine Wundertüte
Für Medaillenkandidat Leo Neugebauer (Stuttgart) wird der Zehnkampf bei der Leichtathletik-WM in Tokio eine Wundertüte. "Im Zehnkampf kann immer alles passieren. Wenn man jetzt vor ein paar Monaten mal einen richtig guten Zehnkampf hatte, kann es sein, dass es dann nicht mehr so gut läuft", sagte der Olympia-Zweite am Donnerstag im Teamhotel der deutschen Mannschaft: "Oder wenn man eine durchschnittliche Saison hatte, kann es auch sein, dass man hier auf einmal einen krassen Wettkampf hat." Prognosen seien kaum möglich, sagte der 25-Jährige: "Es bringt einfach nichts".
WeiterlesenMessi wird in Miami verlängern - spielt er die WM?
Fußball-Superstar Lionel Messi wird seinen Vertrag bei Inter Miami in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) über 2026 hinaus verlängern. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Beide Seiten seien sich einig, innerhalb von zwei Wochen solle der Deal verkündet werden. Der argentinische Weltmeister spielt seit 2023 in Miami und ist das Zugpferd der Liga, er wird im Juni 2026 39 Jahre alt.
WeiterlesenUS-Rapperin Cardi B erwartet ihr viertes Kind
US-Rapperin Cardi B erwartet ihr viertes Kind. "Ich bin aufgeregt, ich bin glücklich", bestätigte die Musikerin am Mittwoch im Sender CBS die frohe Nachricht. Es ist das erste Kind, dass die 32-Jährige mit dem Football-Spieler Stefon Diggs erwartet. Cardi B und der Spieler der New England Patriots hatten erst Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass sie ein Paar sind.
WeiterlesenBerlins Verkehrssenatorin: Finanzierung von Deutschlandticket Sache des Bundes
In der Diskussion um die Finanzierung des Deutschlandtickets hat die Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) ausgeschlossen, dass die Bundesländer mehr Geld für das Ticket geben. "Die Kommunen und Länder haben das Geld nicht zur Verfügung", sagte Bonde am Donnerstag im Sender RBB. Der Bund könne "nicht in seinem Koalitionsvertrag festschreiben, dass die Fahrgäste nicht mehr bezahlen werden." Das sei ein Vertrag zu Lasten Dritter, kritisierte Bonde.
WeiterlesenPapst Leo XVI. bremst bei Reformansätzen der katholischen Kirche
Papst Leo XVI. will keine grundlegende Änderungen der katholischen Kirche im Umgang mit Frauen, LGBTQ-Rechten oder dem Missbrauchsskandal durch Priester vornehmen: "Wir müssen unsere Einstellungen ändern, bevor wir überhaupt daran denken können, die Haltung der Kirche zu einer bestimmten Frage zu ändern", sagte Leo im ersten Interview seines Pontifikats, das am Donnerstag auf Spanisch in dem Buch "Papst Leo XIV: Weltbürger, Missionar des 21. Jahrhunderts" veröffentlicht wurde.
WeiterlesenSiebenköpfige Schwanenfamilie sorgt für Polizeieinsatz in Mecklenburg-Vorpommern
Eine siebenköpfige Schwanenfamilie hat für Verkehrsbehinderungen in Waren an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern gesorgt. Die Tiere betraten am Mittwochabend immer wieder eine mehrspurige Bundesstraße, wie die Polizei am Donnerstag in Neubrandenburg mitteilte.
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