Grenzkonflikt: Thailand und Kambodscha einigen sich auf Waffenruhe ab Mitternacht
Nach fünftägigen Gefechten im Grenzgebiet haben sich Thailand und Kambodscha auf eine "bedingungslose Waffenruhe" geeinigt. Diese solle um Mitternacht (Ortszeit) beginnen, teilte der Vermittler, Malaysias Ministerpräsident Anwar Ibrahim, am Montag nach Friedensgesprächen in der malaysischen Stadt Putrajaya mit. Er sprach weiter von einem "bedeutenden ersten Schritt der Deeskalation und Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit". Thailand und Kambodscha liefern sich seit Donnerstag Gefechte im Grenzgebiet.
WeiterlesenWeichen für Bildungschancen oft schon im Kleinkindalter gestellt
Schon im Kleinkindalter werden die Weichen für sprachliche und soziale Kompetenzen und damit oft auch für spätere Bildungschancen gestellt. Bereits im Alter von zwei Jahren zeigen sich bedeutsame Unterschiede im Wortschatz und der Grammatikkompetenz von Kindern, wie das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg am Montag berichtete.
WeiterlesenZugunglück mit drei Toten bei Riedlingen: Erdrutsch vermutlich Ursache
Das schwere Zugunglück mit drei Toten und mehr als 40 Verletzten in Baden-Württemberg ist vermutlich durch einen Erdrutsch ausgelöst worden. Durch den Starkregen lief offensichtlich ein Abwasserschacht über, was wiederum einen Erdrutsch an einer Böschung verursachte, wie Staatsanwaltschaft sowie Bundes- und Landespolizei am Montag mitteilten. Das führte wohl zur Entgleisung des Zugs.
WeiterlesenBundesregierung will Justiz mit halber Milliarde Euro stärken
Fast eine halbe Milliarde Euro will die Bundesregierung den Ländern zur Stärkung der Justiz zur Verfügung stellen. Mit den Mitteln sollen zusätzliches Personal eingestellt und die Digitalisierung vorangetrieben werden, wie aus am Montag bekannt gewordenen Plänen des Bundesjustizministeriums für eine Neuauflage des "Pakts für den Rechtsstaat" hervorgeht. Der Bund verdoppelt dabei im Vergleich zum ersten Pakt seine Mittel. Richterbund und Anwaltsverein begrüßten die Pläne.
Weiterlesen39-Jährige erschießt in Bayern eigene Mutter und begeht Suizid
Im bayerischen Schalkham hat eine 39-Jährige ihre Mutter erschossen. Anschließend beging sie Suizid, wie die Polizei in Straubing am Montag mitteilte. Demnach entdeckte ein Angehöriger die beiden Leichen am Sonntag in einem Einfamilienhaus. Den Ermittlungen zufolge tötete die 39-Jährige ihre 72 Jahre alte Mutter und anschließend sich selbst.
WeiterlesenSicherheitskabinett tagt am Montagnachmittag zur Lage in Nahost
Zur aktuellen Lage im Nahost-Konflikt und insbesondere zur humanitären Situation im Gazastreifen tagt am Montagnachmittag das Sicherheitskabinett der Bundesregierung. Das bestätigte Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille am Montag. Dem Sicherheitskabinett gehören neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) Außenminister Johann Wadephul (CDU), Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) an. Merz will am späten Nachmittag nach der Sitzung des Sicherheitskabinetts ein Statement abgeben.
WeiterlesenMerckx glaubt an Tour-Rekordsieg durch Pogacar
Die belgische Rad-Ikone Eddy Merckx sieht in Tadej Pogacar den künftigen alleinigen Rekordsieger der Tour de France. "Wenn es mehr Konkurrenz gegeben hätte, wäre es für ihn schwieriger gewesen, so viele Siege zu erzielen. Aber wenn Sie mich fragen, ob er mehr als fünfmal die Tour gewinnen wird, kann ich nur antworten: Auf jeden Fall", sagte Merckx der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf.
WeiterlesenEtwas Erleichterung und viel Kritik an EU-Zolleinigung mit USA
Dass eine Eskalation des Handelsstreits mit den USA vorerst abgewendet wurde, sorgt zwar bei manchem für Erleichterung. Dennoch hagelte es am Montag Kritik an dem Deal, den US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend verkündet hatten. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic verteidigte das Ergebnis der Verhandlung als "besser als ein Handelskrieg".
WeiterlesenTitelverteidigerin Köhler verpasst WM-Podest
Titelverteidigerin Angelina Köhler hat bei der Schwimm-WM in Singapur eine Medaille über die 100 m Schmetterling verpasst. Die Berlinerin, die sich im vergangenen Jahr in Doha auf dieser Strecke zur Weltmeisterin gekrönt hatte, kam am Montag in 56,57 Sekunden auf Platz sechs. Gold ging an Weltrekordhalterin Gretchen Walsh aus den USA (54,73 Sekunden) vor der Belgierin Roos Vanotterdijk (55,84) und der Australierin Alexandria Perkins (56,33).
WeiterlesenUNO kritisiert "besorgniserregenden" Anstieg der Hinrichtungen im Iran
Angesichts eines deutlichen Anstiegs der Hinrichtungen im Iran hat das UN-Menschenrechtsbüro Teheran aufgefordert, die Todesstrafe auszusetzen. Berichte über mehrere hundert Hinrichtungen in der ersten Jahreshälfte seien "besorgniserregend" und zeigten, wie "dringend ein sofortiges Moratorium für die Anwendung der Todesstrafe" im Iran benötigt werde, erklärte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Montag. Nach Informationen des UN-Menschenrechtsbüros wurden 2025 bereits mindestens 612 Menschen im Iran hingerichtet - mehr als doppelt so viel wie 2024 im gleichen Zeitraum.
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