Ausnahmezustand in Ecuador nach Mordanschlag auf Präsidentschaftskandidaten
Nach einem tödlichen Attentat auf den aussichtsreichen Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio ist in Ecuador der Ausnahmezustand verhängt worden. Präsident Guillermo Lasso ordnete am Donnerstag zudem eine dreitägige Staatstrauer an. Die für den 20. August geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sollen dennoch wie geplant stattfinden. Die Europäische Union und die USA verurteilten den Mordanschlag als "Angriff auf die Demokratie" des Landes.
WeiterlesenVersace und Michael Kors bekommen neuen Besitzer
Der US-Luxusgüterkonzern Tapestry kauft für 8,5 Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) den Konkurrenten Capri Holdings mit den Marken Versace, Michael Kors und Jimmy Choo. Der Mutterkonzern der für ihre Handtaschen und Schuhe bekannten Luxusmarken Coach, Kate Spade und Stuart Weitzman gab am Donnerstag eine endgültige Vereinbarung mit Capri Holdings über eine Übernahme bekannt. Tapestry zahlt demnach 57 Dollar je Aktie.
WeiterlesenAktionäre von Angy-Birds-Entwickler Rovio stimmen für Verkauf an Sega
Die Aktionärinnen und Aktionäre der Angry-Birds-Entwicklerfirma Rovio haben mit großer Mehrheit für den Verkauf an den japanischen Videospielhersteller Sega gestimmt. Rovio teilte am Donnerstag mit, 96,3 Prozent der Anteilseigner stimmten für die Übernahme. Sega will mehr als 700 Millionen Euro zahlen.
WeiterlesenWeitere Offshore-Windparks in der Nordsee können geplant werden
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge für weitere Offshore-Windparks in der Nordsee bekannt gegeben. Auf vier Seeflächen, die zwischen 40 und rund 100 Kilometern vor der Insel Norderney liegen, sollen bis 2028 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,8 Gigawatt entstehen, wie die Behörde in Bonn am Donnerstag mitteilte. Dabei floss erstmals neben einem Geldgebot auch die Umweltverträglichkeit des Ausbaus in das Gebotsverfahren mit ein.
WeiterlesenLandgericht bestätigt Hafturteil gegen Raser nach Tod von zweifacher Mutter
Das Landgericht Bielefeld hat ein Hafturteil gegen einen 25-jährigen Raser bestätigt, der durch einen Verkehrsunfall den Tod einer zweifachen Mutter verursacht hatte. Der Angeklagte soll zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Verurteilt wurde er vom Amtsgerichts Bielefeld im Februar unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.
WeiterlesenEcowas spricht sich bei Sondergipfel in Nigeria für diplomatische Lösung im Niger aus
Bei einem Sondergipfel nach dem Staatsstreich im Niger haben sich die Staaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) nachdrücklich für eine diplomatische Lösung ausgesprochen und damit Abstand von ihrer früheren Drohung mit einem militärischen Eingreifen in dem Sahelland genommen. "Dialog als Grundlage unseres Ansatzes" habe "Vorrang", sagte der amtierende Ecowas-Vorsitzende, Nigerias Präsident Bola Tinubu, am Donnerstag in Abuja. Zuvor hatte die UNO die "bedingungslose" Freilassung des gestürzten nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum gefordert.
WeiterlesenZehn Jahre Haft nach Anzünden von Haus mit Eltern darin
Weil er nach einem Streit mit seinem Vater das gemeinsame Wohnhaus anzündet hat und dieser dabei starb, hat das Landgericht Gera einen 36-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt. Das Gericht sprach den Mann am Donnerstag der Brandstiftung mit Todesfolge sowie der versuchten schweren Brandstiftung schuldig, wie eine Sprecherin sagte. Zur Tatzeit war er demnach vermindert schuldfähig.
WeiterlesenMutmaßliche Spionage für Russland bei Bundeswehr alarmiert die Politik
Die Festnahme eines mutmaßlich für Russland tätigen Spions beim Beschaffungsamt der Bundeswehr alarmiert die Politik. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnte am Donnerstag vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs vor einer neuen Dimension der Bedrohung durch Geheimdienstaktivitäten. Die Union forderte die Bundesregierung auf, das Ausmaß des Spionagefalls durch einen Bundeswehr-Offizier möglichst schnell zu klären.
WeiterlesenBritische Einzelhandelskette Wilko stellt Insolvenzantrag
In Großbritannien hat die traditionsreiche Haushaltswarenkette Wilko Antrag auf Insolvenz gestellt. 12.500 Stellen drohen wegzufallen. Wilko erklärte am Donnerstag, es sei nicht gelungen, einen Käufer zu finden oder neue Kapitalspritzen zu erhalten. Die Kette mit 400 Filialen verkauft Haushaltswaren, Heimwerkerbedarf und Einrichtungsartikel.
WeiterlesenPiloten bei der Lufthansa stimmen für Tarifpaket - Keine Streiks bis Ende 2026
Pilotenstreiks bei der Lufthansa sind in den kommenden Jahren vom Tisch: Eine große Mehrheit der Mitglieder der Pilotengewerkschaft Cockpit stimmte für ein umfangreiches Tarifpaket. Es sieht Lohnerhöhungen von insgesamt 17 Prozent vor, eine Einmalzahlung von 3000 Euro sowie garantiert zehn freie Tage pro Monat vor. Der Vergütungstarifvertrag läuft bis Ende 2026, der Manteltarifvertrag bis Ende 2027, wie die Lufthansa am Donnerstag mitteilte.
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