Türkei meldet Tod von mutmaßlichem IS-Anführer bei türkischem Geheimdiensteinsatz
Der mutmaßliche Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einem Einsatz des türkischen Geheimdienstes in Syrien getötet worden. Der türkische Geheimdienst MIT habe den "mutmaßlichen" IS-Anführer Abu Hussein al-Kuraschi am Samstag in Syrien "neutralisiert", sagte Erdogan am Sonntag in einem Fernsehinterview. Laut türkischen Medienberichten vom Montag zündete der IS-Anführer einen Sprengstoffgürtel, um seiner Festnahme zu entgehen.
WeiterlesenRevolutionäre 1. Mai-Demonstration in Berlin friedlich begonnen
In Berlin hat am Montagabend die traditionelle "Revolutionäre 1. Mai-Demonstration" ohne größere Zwischenfälle begonnen. Zunächst sei "alles friedlich" und verlaufe "ohne größere Störungen", sagte eine Polizeisprecherin. Nur vereinzelt habe es Flaschenwürfe gegeben, zudem sei ein Farbbeutel auf eine Bankfiliale geworfen worden. Berichte über am Rande der Demo skandierte antisemitische Parolen würden geprüft.
WeiterlesenZwei Sektenführer nach Entdeckung von Massengräbern in Kenia vor Haftrichter
Zwei im Zusammenhang mit dem Tod von mehr als hundert Gläubigen verdächtigte Sektenführer müssen am Dienstag in Kenia vor Gericht erscheinen. Der Sektenführer Paul Mackenzie Nthenge und der offenbar mit ihm verbündete Fernsehprediger Ezekiel Odero werden verdächtigt, die Anhänger der sogenannten Internationalen Kirche der guten Nachricht in den Hungertod getrieben zu haben. In einem Wald nahe der Küstenstadt Malindi wurden dutzende verscharrte Leichen gefunden.
WeiterlesenHunderttausende Franzosen bei Demonstrationen zum 1. Mai
Hunderttausende Menschen haben am Montag in Frankreich an den traditionellen Demonstrationen zum 1. Mai teilgenommen. In mehreren Städten kam es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Die Regierung gab die Zahl der Demonstranten im ganzen Land mit rund 782.000 an, die Gewerkschaften sprachen dagegen von 2,3 Millionen Demonstranten.
WeiterlesenKragh Andersen gewinnt Radklassiker Eschborn-Frankfurt
Sören Kragh Andersen hat den deutschen Radklassiker Eschborn-Frankfurt gewonnen. Der Däne vom Team Alpecin-Deceuninck setzte sich am Montag nach 202 Kilometern im Sprint einer Ausreißergruppe durch und verwies Patrick Konrad (Österreich) bzw. Alessandro Fedeli (Italien) auf die Plätze zwei und drei. Bester Deutscher wurde Georg Steinhauser auf Rang sechs, Lokalmatador John Degenkolb kam im Hauptfeld als 18. ins Ziel.
WeiterlesenFranzose will für die Umwelt durch fünf Länder und über 22 Flüsse Europas rudern
Der Franzose Christophe Gruault hat sich auf eine Ruder-Tour von Polen nach Frankreich begeben, um auf die Verschmutzung der Flüsse in Europa aufmerksam zu machen. Der 58-Jährige startete am Montag in der polnischen Hauptstadt Warschau seine Reise, die ihn durch fünf Länder - Polen, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich - führen soll. Er hofft, am 18. Juni in Paris anzukommen.
WeiterlesenMedien: Italienische Regierung streicht Bürgereinkommen
Die italienische Regierung hat Medienberichten zufolge am Montag die Abschaffung des vor vier Jahren eingeführten Bürgereinkommens beschlossen. Statt der Regelung, von der im vergangenen Jahr vier Millionen Menschen profitiert hatten, soll es sogenannte Eingliederungsschecks geben. Dadurch will die Regierung der ultrarechten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni knapp drei Milliarden Euro jährlich einsparen.
WeiterlesenKrisenbank First Republic wird von Bankenriesen JPMorgan Chase übernommen
Es ist die zweitgrößte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte: Die US-Behörden haben die Kontrolle über die in die Krise geratene kalifornische First Republic Bank übernommen und verkaufen sie an den Branchenriesen JPMorgan Chase. Wie der Bundeseinlagensicherungsfonds FDIC am Montag mitteilte, wird JPMorgan Chase alle Einlagen und fast alle Aktivposten der First Republic Bank übernehmen. Es ist ein neues dramatisches Kapitel in der Bankenkrise, die im März für massive Turbulenzen gesorgt hatte.
WeiterlesenAusgewiesene deutsche Diplomaten verlassen Russland
Nach der Ausweisung durch den Kreml haben mehrere deutsche Diplomaten am Montag Russland verlassen. Dies gab das Auswärtige Amt in Berlin bekannt. Zugleich betonte es in einer Erklärung, dass sich die Betroffenen "stets im Einklang mit ihrem diplomatischen Status verhalten" hätten.
WeiterlesenWagenknecht würde bei Linken-Neuaufstellung Überlegungen zu neuer Partei stoppen
Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht würde bei einer grundlegenden Erneuerung der Linkspartei ihre Überlegungen zu einer neuen Partei stoppen. "Wenn die Linke sich völlig neu aufstellen würde, mit attraktiven Köpfen an der Parteispitze und einem vernünftigen Kurs, würde ich alle Überlegungen zu einer Neugründung sofort einstellen", sagte Wagenknecht der Zeitung "Die Welt" laut Mitteilung vom Montag. "Aber ich sehe das nicht", fügte sie hinzu.
WeiterlesenIn den News