Studie: Übergewinnsteuer könnte bis zu 100 Milliarden Euro im Jahr erbringen
Eine Steuer auf krisenbedingte Zusatzgewinne von Unternehmen könnte hohe Summen für den deutschen Staat bringen - das zeigt eine Studie im Auftrag der Linke-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung. Es seien "Einnahmen in Höhe von 30 bis 100 Milliarden Euro pro Jahr möglich", heißt es in der Untersuchung. Zentrale Argumente gegen eine Übergewinnsteuer bezeichnen die beiden Autoren als "ideologisch und verteilungspolitisch motivierte Verteidigung des Status Quo".
WeiterlesenToter und neun Schwerverletzte bei Unfall mit autonomem Testauto in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg hat ein schwerer Autounfall mit einem autonomen Elektrofahrzeug zu einem Toten und neun Schwerverletzten geführt. Wie das Polizeipräsidium Reutlingen am Dienstag mitteilte, fuhr ein 43-Jähriger am Montagabend mit dem Testauto auf der Bundesstraße 28 in Richtung Ulm.
WeiterlesenUnternehmen sichern maximale Belieferung neuer Terminals mit Flüssiggas zu
Vier große deutsche Energieimportunternehmen haben zugesichert, die bald an den Start gehenden ersten Import-Terminals für Flüssiggas (LNG) in Deutschland maximal zu beliefern. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) unterzeichnete am Dienstag in Berlin eine entsprechende Verabredung mit Uniper, RWE, EnBW und VNG. Die Unternehmen garantieren laut Habeck, dass die schwimmenden LNG-Plattformen in Wilhelmshaven und Brunsbüttel "bis zum März 2024 voll ausgelastet Gas zur Verfügung gestellt bekommen".
WeiterlesenRassismus häufigster Grund für gemeldete Diskriminierungsfälle
Die meisten dem Bund gemeldeten Fälle von Diskriminierung haben einen rassistischen Hintergrund. Aus dem am Dienstag von der Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman Jahresbericht geht hervor, dass im vergangenen Jahr 37 Prozent der Fälle dieses Merkmal aufwiesen. An zweiter Stelle folgte mit 32 Prozent das Merkmal Behinderung und chronische Krankheiten. Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts machten 20 Prozent der Anfragen aus, solche aufgrund des Alters zehn Prozent.
Weiterlesen90 Prozent der Jugendlichen in Deutschland spielen Computer- oder Videospiele
Knapp 90 Prozent aller Zehn- bis 18-Jährigen in Deutschland spielen einer Umfrage zufolge auf Computer, Konsole oder Smartphone. Der exakte Wert liege bei 89 Prozent, teilte der Digitalbranchenverband Bitkom am Dienstag in Berlin unter Verweis auf eine eigene repräsentative Befragung unter Jugendlichen mit. Im Schnitt spielen sie täglich demnach rund zweieinhalb Stunden in virtuellen Welten.
WeiterlesenScholz sieht keine großen Hürden mehr für Schwedens Nato-Beitritt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht keine großen Hindernisse mehr auf dem Weg zu einem Nato-Betritt von Schweden und Finnland. "Meine Zuversicht ist groß, dass es jetzt sehr schnell gehen wird", sage Scholz am Dienstag bei einem Besuch in Stockholm. Er erwarte, dass jene Nato-Länder, die den Betritt noch nicht ratifiziert haben, "das bald tun werden - auch die Türkei".
WeiterlesenHanning nimmt Profisport in der Energiekrise in die Pflicht
Geschäftsführer Bob Hanning vom Handball-Bundesligisten Füchse Berlin nimmt mit Blick auf mögliche Auswirkungen der Energiekrise den Profisport in die Verantwortung. "In dieser Situation müssen wir Profivereine jetzt leuchtende Vorbilder sein. Wir stehen in der Pflicht", sagte Hanning dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Dienstag: "Wir müssen Energie sparen, wo wir können und den Sport für die breite Masse bezahlbar halten."
WeiterlesenZEW-Konjunkturerwartungen bleiben im August fast unverändert
Die Konjunkturerwartungen von Finanzexpertinnen und -experten in Deutschland haben sich von Juli bis August kaum verändert: Sie erwarten auch weiterhin eine Verschlechterung der ohnehin schwachen Konjunktursituation, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim am Dienstag mitteilte. Der ZEW-Index sank um 1,5 Punkte auf minus 55,3 Punkte im August.
WeiterlesenBDI: Niedrigwasser bedroht Versorgungssicherheit der Industrie
Die stetig sinkenden Pegelstände in deutschen Flüssen bedrohen laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) die Versorgungssicherheit deutscher Unternehmen. "Die Unternehmen stellen sich auf das Schlimmste ein", erklärte am Dienstag der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch. Es sei "nur eine Frage der Zeit" bis einzelne Unternehmen die Produktion drosseln oder einstellen müssten - dann drohe in den Betrieben Kurzarbeit.
WeiterlesenStaatsanwaltschaft Gießen übernimmt Ermittlungen in Mordfall Ayleen A.
Die Ermittlungen im Mordfall Ayleen A. sind inzwischen von der Staatsanwaltschaft im hessischen Gießen übernommen worden. Das teilten die Behörden in Gießen sowie im baden-württembergischen Freiburg am Dienstag mit. Bislang hatte die Staatsanwaltschaft Freiburg die Ermittlungen geführt, weil die tote 14-Jährige aus der Region stammte.
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