Belgien verschiebt Atomausstieg wegen Ukraine-Kriegs um zehn Jahre
Belgien verschiebt wegen des drastischen Anstiegs der Energiepreise im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg den bislang für 2025 geplanten Atomausstieg um zehn Jahre. Die Regierung habe entschieden, die beiden jüngsten Reaktoren länger am Netz zu lassen, erklärte Ministerpräsident Alexander De Croo nach einer Kabinettssitzung am Freitagabend. "Diese Verlängerung wird die Unabhängigkeit unseres Landes von fossilen Brennstoffen in einem turbulenten geopolitischen Umfeld stärken", fügte er hinzu.
WeiterlesenNach Becherwurf: Spielabbruch im Westduell ohne Trainer
Ein Becherwurf auf den Schiedsrichterassistenten hat das Westduell ohne Cheftrainer vorzeitig beendet: Nachdem Christian Gittelmann in der 70. Minute an der Seitenlinie am Kopf getroffen worden war, brach Referee Benjamin Cortus das Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach ab. Die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt mit 2:0.
WeiterlesenBecherwurf auf Schiedsrichterassistent: Bochum - Gladbach abgebrochen
Das Spiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach ist beim Stand von 0:2 abgebrochen worden. Schiedsrichterassistent Christian Gittelmann war von den Rängen aus von einem Bierbecher am Kopf getroffen worden. Schiedsrichter Benjamin Cortus unterbrach die Partie daraufhin um die 70. Minute herum.
WeiterlesenBiden warnt China vor Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine
US-Präsident Joe Biden hat China vor einer Unterstützung Russlands im Ukraine-Krieg gewarnt. Biden habe den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in einem Videotelefonat am Freitag auf die drohenden "Konsequenzen" hingewiesen, falls Peking Moskau "materiell" unterstützen sollte, während Russland "brutale Angriffe auf ukrainische Städte und Zivilisten führt", wie das Weiße Haus mitteilte. Xi betonte seinerseits, dass er militärische Auseinandersetzungen zwischen Staaten ablehne. Solche Konflikte zwischen Staaten seien "in niemandes Interesse", sagte er nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens.
WeiterlesenBrasiliens Oberstes Gericht ordnet Blockade von Onlinedienst Telegram an
Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat eine landesweite Blockade des Onlinedienstes Telegram angeordnet. Da Telegram sich nicht an gerichtliche Anordnungen zum Entfernen von Beiträgen mit Desinformation halte, werde der Messengerdienst in Brasilien mit sofortiger Wirkung gesperrt, verfügte das Gericht in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung.
WeiterlesenKorruptionsverdächtiger bulgarischer Ex-Regierungschef Borissow wieder frei
Nach seiner Festnahme wegen mutmaßlicher Veruntreuung von EU-Geldern ist der frühere bulgarische Regierungschef Boiko Borissow wieder auf freiem Fuß. Seine Festnahme am Vorabend sei "brutal und empörend" gewesen, sagte der 62-Jährige nach seiner Freilassung am Freitag vor Reportern.
WeiterlesenRoger Federer spendet 500.000 Dollar für ukrainische Kinder
Tennisstar Roger Federer spendet umgerechnet rund 450.000 Euro für ukrainische Kinder. Er und seine Familie seien "entsetzt" über die Bilder aus der Ukraine, weshalb er über seine Stiftung die Organisation War Child Holland mit 500.000 Dollar unterstützen möchte, teilte Federer am Freitag auf Twitter mit. Mit dem Geld solle sichergestellt werden, dass ukrainische Kinder weiter zur Schule gehen können.
WeiterlesenSt. Pauli wieder Tabellenführer - Aue in Not
Der FC St. Pauli hat zumindest vorläufig wieder die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga übernommen - und einen Verfolger wohl endgültig abgeschüttelt. Die Hamburger besiegten den 1. FC Heidenheim mit 1:0 (0:0) und bauten ihren Vorsprung auf das Team von der Ostalb auf neun Punkte aus. Für Erzgebirge Aue hingegen wird nach dem 0:3 (0:0) gegen den Karlsruher SC der Klassenerhalt immer unwahrscheinlicher.
WeiterlesenOffenbar keine Toten bei Angriff auf Theater in Mariupol
Mit tödlichen Angriffen auf zivile Ziele in Kiew und Charkiw hat Russland seine Offensive in der Ukraine am Freitag fortgesetzt. Auch eine Flugzeugwerkstatt nahe der Grenze zu Polen geriet unter Beschuss. Bei dem Angriff auf ein Theater mit hunderten Schutzsuchenden in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol gab es nach jüngsten Angaben der Behörden offenbar keine Todesopfer. Zwei Tage nach der Attacke werden aber weiterhin zahlreiche Menschen unter den Trümmern vermutet.
WeiterlesenKosten für Stuttgart 21 steigen auf über neun Milliarden Euro
Die Kosten für das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 steigen weiter. Wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte, geht sie nach einer Überprüfung der Gesamtkosten nun von 9,15 Milliarden Euro aus. Dies sind 950 Millionen Euro mehr als bisher. Grund seien "zum einen erhebliche Preissteigerungen bei Baufirmen, Lieferanten und Rohstoffen", hieß es. Zum anderen schlage "der geologisch anspruchsvolle Untergrund im Stadtgebiet negativ zu Buche."
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