Millionen-Auflage gezahlt: Ermittlungen gegen Oligarchen Usmanow eingestellt
Die Ermittlungen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen EU-Sanktionen gegen den russisch-usbekischen Oligarchen Alischer Usmanow sind gegen die Zahlung einer Geldauflage von zehn Millionen Euro eingestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft München II am Dienstag mit. Die Einstellung ist demnach bis zum vollständigen Eingang der Summe vorläufig. Sowohl Usmanow als auch das für den Fall zuständige Landgericht München II hätten der Einstellung zugestimmt, erklärte die Behörde. Usmanow habe die Auflage bereits zur Zahlung angewiesen.
WeiterlesenPolen: Europäische Staatenlenker beraten am Dienstag erneut über Ukraine
Europäische Staats- und Regierungschefs beraten am Dienstagvormittag erneut über den Ukraine-Krieg. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk werde um 11.00 Uhr "an einem weiteren Gespräch europäischer Führer zum Thema Ukraine" teilnehmen, teilte sein Sprecher Adam Szlapka im Onlinedienst X mit.
WeiterlesenWomöglich erster US-Angriff an Land in Venezuela - Trump: Ort für Drogenboote zerstört
Im Konflikt mit Venezuela hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump ihren womöglich ersten Angriff an Land ausgeführt. Dabei sei in dem südamerikanischen Land eine Anlegestelle für mutmaßliche venezolanische Drogenboote zerstört worden, sagte Trump am Montag. Laut US-Medienberichten handelte es sich um einen Drohnenangriff durch den Auslandsgeheimdienst CIA.
WeiterlesenSaudi-Arabien gegen Emirate: Konflikt im Jemen spitzt sich zu
Im Jemen spitzt sich der Konflikt zwischen Kräften, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt werden, und dem von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnis zu. Wegen des Vorrückens von Kämpfern des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC) rief der Präsidialrat im Jemen am Dienstag den Notstand aus und kündigte den Sicherheitspakt mit den Emiraten auf. Saudi-Arabien bezeichnete das Verhalten der Emirate als Sicherheitsbedrohung für die gesamte Region und rief die Emirate auf, sich binnen 24 Stunden aus dem Jemen zurückzuziehen.
Weiterlesen"Glückssache": 2025 weniger Schäden durch Wetterextreme
Wetterextreme wie Starkregen, Überschwemmungen, Sturm und Hagel haben 2025 deutlich weniger versicherte Schäden verursacht als im Vorjahr. Aktuell werde "mit Schäden in Höhe von 2,6 Milliarden Euro durch Naturgefahren" gerechnet - rund drei Milliarden Euro weniger als im Jahr 2024, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. Bei dem Rückgang handele es sich jedoch um "Glückssache".
WeiterlesenChina setzt Großmanöver fort - Taiwans Präsident verurteilt militärische "Provokation"
Bei seinem Großmanöver rund um die demokratisch regierte Insel Taiwan hat China am zweiten und geplant letzten Tag Raketen, Kampfflugzeuge und Marineschiffe eingesetzt. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP auf Pingtan - einer chinesischen Insel nahe Taiwan - beobachteten am Dienstag, wie eine Salve von mindestens zehn Raketen abgefeuert wurde. Der taiwanische Präsident Lai Ching-te verurteilte die Militärübungen als "unverfrorene Provokation" und Gefahr für die regionale Stabilität.
WeiterlesenUnfall mit drei Toten in Hessen: Autofahrer wegen versuchten Mordes in Haft
Nach einem Verkehrsunfall mit drei Toten in Offenbach ist der mutmaßlich verantwortliche Autofahrer wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft genommen worden. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der 31-Jährige vor der Kollision mit "deutlich überhöhter Geschwindigkeit" unterwegs gewesen sei, teilten die Polizei in der hessischen Stadt und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag mit. Sie gingen demnach von einem verbotenen Autorennen aus - darunter fallen unter anderem Fälle von Raserei ohne weitere Beteiligte.
WeiterlesenGirona-Trainer: "Jeder würde ter Stegen gerne haben"
Trainer Miguel Ángel Sanchez Munoz hat das Interesse des FC Girona an Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen (33) bestätigt. "Er ist ein Top-Spieler. Jeder würde ter Stegen gerne haben", sagte der als Michel bekannte Coach laut spanischen Medien am Montagabend bei einer Preisverleihung des katalanischen Fußball-Verbandes. Ter Stegen, der bei der WM im Sommer für Deutschland zwischen den Pfosten stehen will, hat bei seinem Klub FC Barcelona keine Zukunft mehr.
WeiterlesenZajc-Aus stößt auf Zustimmung: "Keiner wird verschont"
Die Disqualifikation des Slowenen Timi Zajc beim Auftakt der Vierschanzentournee ist auf Zustimmung unter den Skispringern gestoßen. "Man sieht, es wird keiner verschont. Wenn etwas nicht passt, dann passt es nicht", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Philipp Raimund, in Oberstdorf Fünfter, meinte: "Ich finde es gut, dass hart durchgezogen wird."
WeiterlesenHändler-Proteste gegen Hyperinflation: Irans Präsident hält Forderungen für legitim
Nach Protesten iranischer Händler gegen die galoppierende Inflation im Land hat Präsident Massud Peseschkian von berechtigten Anliegen gesprochen. "Ich habe das Innenministerium aufgefordert, sich die legitimen Forderungen der Demonstranten anzuhören, indem es mit ihren Repräsentanten in den Dialog tritt", zitierte die iranische Nachrichtenagentur Irna am Dienstag den Präsidenten. Dies sei notwendig, "damit die Regierung mit all ihrer Kraft handeln kann, um die Probleme zu lösen und verantwortungsvoll zu handeln".
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